EnergoInformatik

Theorie der EnergoInformatik

Eine Theorie, die nicht nur verstanden, sondern auch durch eigene Erfahrung geprüft werden soll.

Meinen beruflichen Weg habe ich in der Wissenschaft angefangen, wo ich mich 3 Jahre lang viel mit Beweisführung und klaren Definitionen befasst habe. Schon bald war ich auch in der Entwicklung tätig, wo die Forschung mehr für innovative Produkte angewandt wurde. Danach war ich mehr als 8 Jahre in einem Testlabor beschäftigt, wo klare Definitionen über Standards sowie wiederholbare und messbare Prozesse entscheidend waren.

EnergoInformatik hat eine sehr tiefe theoretische Basis, die eine sehr breite praktische Anwendung mit sich bringt. Ich habe kein Labor zum Beweisen der Theorie durch Experimente und Forschung, da ich leider auch nicht die Zeit dafür habe. Aber ich lade Dich gerne ein, es mal über klare Methoden auszuprobieren und für Dich selbst festzustellen, was von der Theorie wahr ist und was nur eine Illusion des Verstandes ist.

Im Gegensatz zur Wissenschaft basiert EnergoInformatik in erster Linie auf persönlicher Erfahrung und eigener Empfindung. Die eigene Seele ist das Maß und der Standard für alles. Mit dem Verstand können wir nur einen Bruchteil von dem begreifen, was wir über die Seele bereits wissen. Dazu aber später.

Energie

Energie

Energie ist alles, was wir fühlen. Wer diesen Satz versteht – und mit dem Verstehen meine ich das Fühlen – der begreift, wie mächtig dieser Satz ist. Mit diesem Satz versteht man, dass Energie in unendlichen Mengen um uns herum verfügbar ist und wir sie unbegrenzt nutzen dürfen, indem wir sie fühlen.

Das, was wir fühlen, können wir steuern und somit können wir die Energie steuern. EnergoInformatik hilft über die eigenen Methoden, die Energie fühlbar zu machen und somit steuerbar. Jeder kann lernen, ein Energiefeld oder einen Energiefluss zu erzeugen, und alles, was er oder sie hierfür braucht, hat er oder sie von Geburt an und nutzt es täglich, ohne zu wissen, wie einfach und wie mächtig es ist.

Energie besteht aus zwei Komponenten, einer bewussten und einer unbewussten Komponente oder anders gesagt einer mentalen und einer emotionalen Komponente.

Die mentale Komponente ist leicht zu verstehen: Es ist die Information. Das heißt, jede Energie kann beliebig viel an Information beinhalten. Energie kann kalt oder heiß sein, sie kann vibrierend, dicht, leicht, schwer, dynamisch, pulsierend, farbig, klar, kristallin etc. sein. Alles hängt nur von unserer Interpretation der Information ab, die die Energie mit sich bringt.

Energie kann auch sehr komplexe Informationen enthalten. Zum Beispiel hat ein Wunsch oder eine Absicht nicht nur eine einfache Information wie warm oder kalt, sondern eine sehr detaillierte Beschreibung des gewünschten Objekts und des Weges zum Erreichen des Zieles.

Die zweite Komponente der Energie ist unmöglich zu verstehen. Man kann sie als Kraft, Lebensenergie, Leben oder einfach Energie bezeichnen. Manche erleben sie als Liebe, Freude oder Dankbarkeit. Egal welches Wort wir nehmen, wir werden es nicht schaffen, den Kern dieses Phänomens zu treffen, weil der Ursprung der emotionalen Komponente im Unbewussten liegt, weit außerhalb von dem, was wir mit unserem primitiven Bewusstsein überhaupt wahrnehmen können.

Aus diesen zwei Komponenten bildet sich auch die Bezeichnung EnergoInformatik, wo man über die Steuerung der Information einen Zugang zu dem bekommt, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Verstand und Gedanken

Verstand und Gedanken

Analysieren, Erinnern, Beschreiben etc. ist eine Funktion des Gehirns. Es ist quasi die physische Abbildung des Bewusstseins im Körper. Das ist auch der Grund, warum wir vom eigenen Bewusstsein reden, weil die meisten Menschen zu stark mit dem Gehirn verbunden sind und somit annehmen, dass das Bewusstsein etwas mit dem Gehirn zu tun hat.

Das Gehirn funktioniert vereinfacht gesagt wie ein Prozessor, es produziert ständig Gedanken. Auch wenn man über nichts nachdenkt, denkt man darüber nach, wie man über nichts nachdenkt.

Daher ist der spirituelle Fortschritt über den Verstand eher unmöglich, da der Verstand uns ständig zu den Gedanken bringt, die zu einer Illusion und somit zu einem verzerrten Spiegelbild der Wirklichkeit werden. Konsequenz ist, dass wir über den Verstand nie die Wirklichkeit erkennen können, es wird immer ein verzerrtes Spiegelbild bleiben.

Ist die Lösung, ganz ohne Verstand zu sein? Wenn wir nicht in dieser komplexen sozialen Wirklichkeit leben würden, dann ja. Aber das ist keine menschenwürdige Lösung. Wir befinden uns in einem uralten Experiment, wo wir Menschen es wagen dürfen, das Unbewusste mit dem Bewussten zu vereinen, aber dazu vielleicht später.

Somit sind die Gedanken das Produkt der Aktivität unseres Nervensystems, würde man direkt behaupten.

Ich kann mich aber an einen Zeitpunkt in meiner Kindheit erinnern, wo ich meine Gedanken wahrgenommen habe. Das heißt, bis zu dem Moment habe ich keine Gedanken gehabt und dann stehe ich zuhause im Garten und merke, dass ich im Kopf etwas wiederhole, was ich bereits weiß.

Ab dem Zeitpunkt wurde der innere Monolog aktiv, der mir ständig erzählt hat, was ich sowieso schon weiß. Ich fand es sehr lustig und ich konnte nicht verstehen, warum ich so etwas Unsinniges mache.

Mit dem Erwachsenwerden habe ich die Erfahrung vergessen. Durch die Meditation, wo ich gelernt habe, Gedanken zu beobachten, habe ich wieder diese Erfahrung bekommen, wo ich den Moment gefunden habe, kurz bevor ein Gedanke erschaffen wird.

In diesem Moment weiß man, was genau man denken wird, und somit ist der entstehende Gedanke an sich sinnlos. Je länger man in diesem Moment verbleibt, merkt man, wie unnötig die Gedanken sind, denn die Gedanken wiederholen nur das, was wir bereits wissen. Wenn man aufhört, die Gedanken zu produzieren, ist man auf einmal viel schneller im Analysieren und Begreifen.

Wenn man diesen Versuch mal wagt, diesen Moment zu beobachten, kurz bevor ein Gedanke erscheint, dann versteht man, dass es drei Arten von Gedanken gibt.

Die normalen Gedanken sind meistens ein Monolog des Gehirns. Das Gehirn versucht, das Wissen aus unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein zu bearbeiten und gibt es in Form von Gedanken aus.

Wenn man anfängt, die Gedanken zu beobachten und den Moment erwischt, wo die Gedanken entstehen, dann kommt man zu sehr schnellen Gedanken. Der Gedanke ist so schnell, dass er wie ein Wissen wahrgenommen wird.

Es gibt aber auch ein sehr langsames Denken. Die langsamen Gedanken sind eine Kombination von Emotionen und Gedanken und somit von Gefühlen. Das heißt, man denkt nicht mehr in trockenen Gedanken, besser gesagt, man verarbeitet nicht einfach nur die Information, sondern man fühlt sie. Gefühle werden zu anderen Gefühlen und irgendwann zu einem verständlichen Ergebnis.

Langsame Gedanken sind so stark mit Energie aufgeladen, dass sie einen starken Einfluss auf unsere Realität haben. Wenn man bei schnellen und normalen Gedanken nicht so sehr darauf achten muss, was man denkt, kann es bei langsamen Gedanken sehr gefährlich werden, wenn man nicht über die Seele – also über Freude, Liebe und Dankbarkeit – denkt, sondern über den Verstand und das Ego.

Bewusstsein

Bewusstsein

Bewusstsein ist keine Funktion des Gehirns oder unseres Nervensystems. Bewusstsein kann unabhängig vom physischen Körper existieren. Das eigene Bewusstsein, wenn man es als eigen bezeichnen darf, ist ein Teil des globalen Bewusstseins.

Aber was ist überhaupt ein Bewusstsein?

Bewusstsein ist ein Mechanismus von Gegensätzen, der ständig in Bewegung ist. Das ist ein binäres System, wo zu jedem Objekt immer ein Gegenstück existiert. Deswegen existiert das Gute nie ohne das Böse und je mehr Gutes man macht, desto mehr Böses verursacht man, ohne sich darüber bewusst zu sein.

Das duale System ist überall vorzufinden, von Computertechnik bis hin zur Physik. Der Dualismus ist sehr tief in unser Leben integriert, weil er die Grundlage unserer Realität ist.

Da das Bewusstsein ein Mechanismus ist, sind diese Gegensätze ständig in Bewegung, wodurch für uns eine Illusion entsteht, eine Art Hologramm, das für uns sehr real erscheint.

Nur mal als Gedankenexperiment: Wenn man einen Kern des Atoms als einen Basketball in einem Stadion vorstellen würde, dann würden die Elektronen in der Größe eines Pingpongballs außerhalb des Stadions mit einer Geschwindigkeit nahe der Lichtgeschwindigkeit kreisen.

Das heißt, ein Atom besteht aus 99,999 % oder noch mehr aus nichts. Da alles, was wir sehen, aus Atomen besteht, besteht alles zu 99,99 % aus Nichts.

Und genau dieses Nichts ist das Interessante an der ganzen Betrachtung, aber vielleicht dazu etwas später.

Somit ist das Bewusstsein ein Mechanismus, der ständig durch die Bewegung zwei Gegensätze erzeugt und dadurch unsere Realität erschafft. Die Illusion, die wir als Realität bezeichnen, ist für uns so echt, dass wir das Nichts, auf dem alles einschließlich des Bewusstseins beruht, ignorieren.

Da unser Verstand auch noch ein Teil des Bewusstseins ist, der diese Realität erschafft, ist es sehr schwierig, mit dem Verstand hinter die Kulissen zu schauen.

Was genau befindet sich hinter dieser Illusion? Was ist dieses Nichts?

Genau dieses Nichts führt uns zum nächsten Thema: die Seele.

Bei dem Bewusstsein ist es auch sehr wichtig zu erwähnen, dass die Stärke des Bewusstseins von der Energie abhängt. Hat das Bewusstsein einen Zugang zu viel Energie, so ist das Bewusstsein sehr stark.

Das Problem ist nur, dass das Bewusstsein bei den meisten Menschen sehr stark mit dem physischen Körper verbunden ist. Das heißt, der physische Körper ist die einzige Energiequelle für das Bewusstsein. Ist der Mensch hungrig, ist ihm kalt oder tut etwas weh, so wird dem Bewusstsein viel Energie entzogen, wodurch es an Stärke verliert und viel leichter gereizt werden kann.

Durch die Methoden von EnergoInformatik wird das Bewusstsein unabhängiger von dem physischen Körper gemacht, weil es eine eigene Energiequelle bekommt.

Seele

Seele

Wenn man sich die Seele als Ozean vorstellen würde, dann wäre das Bewusstsein wie ein Ölfleck auf dem Wasser. Ohne den Ozean kann dieser Fleck nicht schwimmen, aber der Ölfleck ist so nah an den Eigenschaften des Wassers, dass wir annehmen, dass es der Ozean ist.

Außerdem schimmert das Öl so schön in der Sonne, dass wir das transparente Wasser dahinter nur schwer wahrnehmen können.

Wenn wir aber in den Ölfilm mal eintauchen würden und endlich das Wasser erreichen würden, dann würden wir die unendlichen Weiten und Klarheit unserer Seele erkennen.

Genauso wie mit dem Bewusstsein ist es schwer zu sagen, welcher Teil des Ozeans zu unserer Seele gehört. Es ist, als ob man einen Tropfen von unendlich vielen Tropfen des Ozeans unterscheiden würde.

Und wo genau endet der eine Tropfen und beginnt der andere?

Nichtsdestotrotz existiert dieser Tropfen und er gehört nur dir. Das ist deine Seele, mit der du geboren bist und die mit allen Seelen, die es gibt, verbunden ist.

Über die Methoden in EnergoInformatik lernst du deine Seele kennen, falls du es vergessen hast. Die Menschen, die ihre Seele nicht nur kennen, sondern in einem Dialog mit der Seele sind, lernen die Seele und das Bewusstsein in Einklang zu bringen.

In Einklang zu bringen ist aber noch zu schwach ausgedrückt. Man verknüpft sie so stark miteinander, dass sie anfangen, miteinander zu arbeiten, anstatt wie so oft gegeneinander.

Was genau ist aber die Seele?

Die Seele ist eine Art Kristall oder man könnte sie auch als Matrix bezeichnen. Das ist das Grundgerüst von allem, was da ist. Das ist das Nichts, auf dem der Mechanismus namens Bewusstsein läuft.

Die zweidimensionale Abbildung des Kristalls oder der Matrix findet man als Symbol, welches als Blume des Lebens bezeichnet wird. Die Blume des Lebens ist eine multidimensionale Matrix. Um das Prinzip des Aufbaus dieser Matrix den Menschen klarer zu machen, wurde es in der Blume des Lebens dargestellt.

Die Seele ist auch die einzige Möglichkeit für uns, Gott oder den Schöpfer – oder wie auch immer man das nennt, was unsere Realität gebaut hat – zu fühlen und mit ihm in Kontakt zu treten.

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit

Das ist eines der komplexesten und gleichzeitig wichtigsten Instrumente unseres Bewusstseins.

Hauptsächlich ist dieses Instrument dazu da, unsere Energie auf etwas zu fokussieren oder zu defokussieren und dabei die Information aus der Energie begreiflich zu machen.

Wo die Aufmerksamkeit ist, dort wird auch die Wahrnehmung stärker. Richten wir die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich des Körpers, einen Gedanken, ein Gefühl oder ein Objekt, so wird dieser Bereich für unser Bewusstsein deutlicher.

Dadurch ist die Aufmerksamkeit eines der grundlegenden Werkzeuge, mit denen wir lernen können, Energie bewusst wahrzunehmen und zu lenken.

Wahrnehmung (der Geist)

Wahrnehmung (der Geist)

Durch Methoden der EnergoInformatik kann man so tief in den aktuellen Moment beziehungsweise in das Nichts und die Stille eintauchen, dass man etwas wahrnimmt, was auch als Geist oder das „Ich“ bezeichnet wird.

Das ist der Fokussierungspunkt, wo alle Sinneseindrücke und Informationen zusammenlaufen und wir eine Bedeutung oder einen Sinn erhalten.

Wenn das Bewusstsein stark reduziert wird und man Gedanken, Emotionen und Gefühle loslässt, so findet man sich in einem Punkt wieder, der schwer zu beschreiben ist.

In dem Punkt ist nichts zu finden, doch genau dort fühlt man das Leben in seiner ganzen Pracht und Fülle.

Dieser Punkt ist aber nicht statisch. Man kann ihn über die Aufmerksamkeit lenken.

Man kann diesen Punkt nicht nur im Körper bewegen, sondern auch außerhalb des Körpers. Es ist, als ob man sich mit dem verbindet, wohin sich dieser Punkt verschiebt, und dadurch begreift, womit sich dieser Punkt verbunden hat.

Je dynamischer dieser Punkt ist, umso kreativer ist der Mensch, da er etwas wahrnehmen kann, was noch nie zu seiner Erfahrung gehörte und somit nicht nur im Körper abgespeichert wurde.

Durch die Verschiebung des Geistes ist auch die transpersonale Erfahrung möglich. Das heißt, wenn man den eigenen Geist mit dem Geist des anderen verbindet, dann erlebt man die andere Person als sich selbst, einschließlich der Emotionen, Gedanken und Gefühle.

Programme

Programme

EnergoInformatik stellt Methoden zur Verfügung, mit denen jeder ein energetisches Programm erstellen und dieses in das Unterbewusstsein integrieren kann.

Besonders für Menschen, die verlernt haben, eigene Wünsche und Ziele zu formulieren und – was noch wichtiger ist – die Ziele zu erreichen, können energetische Programme eine große Hilfe sein, es wieder zu lernen.

Wie schon gesagt, besteht die Energie aus zwei Komponenten. Mit den Methoden lernt man, einen Informationsträger zu bauen und beliebige Information in diesem energetischen Informationsträger zu speichern.

Danach wird dieser energetische Informationsträger, zum Beispiel in Form einer Energiekugel, wie eine CD oder Diskette in das Unterbewusstsein integriert und fängt an, Aktivitäten im Bewusstsein hervorzurufen, die das Erreichen des Ziels ermöglichen.

Sobald man erlernt, eigene Programme zu bauen, versteht man auch besser, wie man die Programme aufgebaut hat, die einen vom Erreichen des Ziels abhalten, zum Beispiel Aufschieben von Aufgaben, Eigensabotage, Entwertung von Ergebnissen etc.

Ein Programm ist dabei nicht nur ein einfacher Gedanke. Es kann aus sehr vielen miteinander verbundenen Informationen, Emotionen, Empfindungen, Bildern, Erinnerungen und Absichten bestehen.

Je komplexer ein solches Programm wird, desto mehr kann man es als ein mehrdimensionales energetisches Objekt betrachten, welches bestimmte Aktivitäten oder Prozesse im Bewusstsein steuert.

Ein großer Teil unserer Programme ist nützlich. Sie ermöglichen uns, alltägliche Aufgaben auszuführen, ohne jedes einzelne Detail bewusst kontrollieren zu müssen.

Andere Programme können uns dagegen einschränken. Solche Programme entstehen häufig nicht absichtlich, sondern aus Erfahrungen, die mit starken Emotionen verbunden waren.

Werden solche Programme immer wieder bestätigt und in das Unterbewusstsein verschoben, können sie irgendwann automatisch unsere Entscheidungen, Gedanken, Emotionen und Handlungen beeinflussen.

EnergoInformatik betrachtet solche einschränkenden Programme als Blockaden.

Das Verständnis darüber, wie Programme entstehen, eröffnet aber gleichzeitig die Möglichkeit, bewusst neue Programme zu erstellen.

Persönlichkeit

Persönlichkeit

Die Persönlichkeit eines Menschen ist viel komplexer als ein Betriebssystem eines Computers.

Trotzdem ist der Vergleich mit einem Betriebssystem sehr hilfreich, um zu verstehen, wie Persönlichkeit aufgebaut ist.

Die Persönlichkeit ist eine Ansammlung von Programmen, die hauptsächlich in unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein abgelegt sind.

Dazu gehören nicht nur einfache Gewohnheiten, sondern auch sehr komplexe Programme darüber, wie wir uns selbst wahrnehmen, wie wir auf andere Menschen reagieren, welche Entscheidungen wir treffen, was wir für möglich oder unmöglich halten und wie wir auf bestimmte Lebenssituationen reagieren.

Diese Programme sind untereinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig.

Ein Teil dieser Programme läuft bewusst ab. Wir wissen, warum wir etwas tun und können unsere Entscheidung beobachten.

Ein viel größerer Teil läuft unbewusst.

Wir reagieren automatisch und erklären diese Reaktionen später oft mit dem Satz: „So bin ich eben.“

Aus Sicht der EnergoInformatik ist die Persönlichkeit aber nichts vollständig Starres.

Ein großer Teil dessen, was wir als Persönlichkeit betrachten, ist im Laufe unseres Lebens entstanden. Erfahrungen, Entscheidungen, Erziehung, Beziehungen und starke emotionale Erlebnisse haben Programme erschaffen, die sich immer stärker miteinander verbunden haben.

Dadurch entsteht die individuelle Struktur der Persönlichkeit.

Bei der Geburt bringt die Seele bestimmte Startwerte mit, zum Beispiel Talente, intuitive Fähigkeiten und bestimmte Neigungen. Im Laufe des Lebens entsteht daraus zusammen mit unseren Entscheidungen, Erfahrungen und Programmen unsere Persönlichkeit.

Wenn die Programme der Persönlichkeit mit der Seele im Einklang stehen, funktioniert das gesamte System harmonischer.

Wenn dagegen Programme entstehen, die unserer eigenen Seele widersprechen, können innere Konflikte entstehen.

Die Entwicklung der Persönlichkeit bedeutet daher nicht, eine völlig neue Persönlichkeit zu erschaffen, sondern immer mehr bewusst zu machen, welche Programme zu einem gehören und welche man nicht mehr braucht.

Unterbewusstsein

Unterbewusstsein

Das Unterbewusstsein ist die Schnittstelle zwischen der Seele und dem Bewusstsein.

Bewusstsein und Seele sind nicht streng voneinander getrennt. Sie überschneiden sich. Genau diese Schnittmenge wird in der EnergoInformatik als Unterbewusstsein bezeichnet.

Das Unterbewusstsein macht unsere Seele so individuell, dass wir sie in dem Ozean der Tropfen von den anderen unterscheiden können.

Es erzeugt bildlich gesprochen die Oberflächenspannung, durch die sich ein Tropfen aus dem Wasser formt.

Im Gegenzug ermöglicht das Unterbewusstsein eine sehr hohe Entlastung für das Bewusstsein, indem es Aufgaben vom Bewusstsein übernimmt und diese sogar fast gleichzeitig erledigt.

Sehr viele Programme des alltäglichen Lebens sitzen im Unterbewusstsein.

Am Anfang müssen wir eine Tätigkeit bewusst lernen. Wir müssen uns auf jeden einzelnen Schritt konzentrieren. Durch Wiederholung wird der Ablauf immer einfacher, bis das Unterbewusstsein einen großen Teil dieser Aufgabe übernimmt.

Dadurch können wir komplexe Tätigkeiten ausführen, ohne ständig darüber nachdenken zu müssen.

Das gilt nicht nur für nützliche Programme.

Auch Ängste, Gewohnheiten, automatische Reaktionen und Blockaden können im Unterbewusstsein abgelegt werden.

Das Unterbewusstsein besitzt dadurch einen sehr großen Einfluss auf unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten, obwohl wir uns dieses Einflusses oft nicht bewusst sind.

Man kann das Unterbewusstsein auch als einen virtuellen Raum betrachten, der zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten liegt.

Dort befindet sich einerseits das, was wir einmal bewusst gelernt und später automatisiert haben, und andererseits das, was aus dem Unbewussten langsam für unser Bewusstsein zugänglich wird.

Dadurch ist das Unterbewusstsein nicht nur ein Speicher.

Es ist ein Übergang zwischen Bewusstsein und Seele.