Über mich

Oleg Fallmann

Vom analytischen Denken zur bewussten Wahrnehmung.

Ich komme aus der Informatik und war lange daran gewöhnt, vieles vor allem mit dem Kopf zu erfassen. Durch meine eigene energetische und spirituelle Praxis habe ich gelernt, Gefühle und Körperempfindungen bewusster wahrzunehmen und besser einzuordnen. Aus diesen Erfahrungen entstand EnergoInformatics – ein klar aufgebauter Übungsweg, den ich heute Schritt für Schritt vermittle.

Viele Jahre hatte ich das Gefühl, dass mit mir etwas nicht stimmte. Später verstand ich: Ich war schon immer sensibler, als ich selbst dachte, und nahm besonders deutlich wahr, wie sehr Gefühle unsere Wahrnehmung, Entscheidungen und unseren Alltag beeinflussen. Mit der Zeit erkannte ich, welche Möglichkeiten entstehen, wenn ein Mensch Gefühle und Emotionen nicht länger unterdrückt, sondern lernt, bewusst mit ihnen umzugehen und sie als Ressource zu nutzen – für besseres Wohlbefinden, mehr innere Stabilität und das eigene Wohlergehen.

Mein Weg

Mein Weg war keine gerade Linie

Ich kenne sehr unterschiedliche Seiten des Lebens nicht nur aus Büchern. Nach der Schule und vor dem Studium arbeitete ich ein Jahr in einem Krankenhaus und half bei der Pflege von Patienten. Später arbeitete ich auf dem Bau in einem kleinen Unternehmen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem renommierten Unternehmen, lange Zeit in der Essensauslieferung und anschließend viele Jahre als Ingenieur in einem großen internationalen Prüf- und Zertifizierungsunternehmen. Es gab auch Zeiten, in denen ich kaum wusste, wie es weitergehen sollte, beinahe ohne festen Wohnraum dastand und auf staatliche Unterstützung angewiesen war, um meine Familie zu versorgen. Mehr als einmal musste ich praktisch wieder von vorn anfangen.

Eine Zeit, in der ich kaum wusste, was ich wollte

Nach dem Umzug nach Deutschland und der Scheidung meiner Eltern verbrachte ich in meiner Jugend lange Zeit in einer depressiven und apathischen Phase. Auf die Frage „Was willst du?“ antwortete ich meistens: „Ich weiß es nicht.“ Um wenigstens etwas Freude zu finden und mich abzulenken, flüchtete ich mich immer stärker in Videos, Fernsehen und Computerspiele. Diese Wunden aus Kindheit und Jugend saßen tief. Manchmal tauchen auch heute noch Situationen und Gefühle aus dieser Zeit auf. Sie berühren mich jedoch immer weniger, weil ich versuche, ihnen bewusst zu begegnen, sie zu durchleben und wieder gehen zu lassen, statt sie erneut zu unterdrücken.

Eine erste Erfahrung schon als Kind

Als ich ungefähr neun oder zehn Jahre alt war, zeigte mir ein Junge, wie er Energie zwischen seinen Händen wahrnahm. Er erzählte mir, dass er zu seinem Großvater fahren würde, um dort weiße Magie zu lernen. Von da an übte ich dieses Gefühl immer wieder und dachte, wie schön es wäre, selbst einen solchen Großvater zu haben, der mir weitere Praktiken zeigen könnte. Einen solchen Lehrer hatte ich nicht. Später musste ich mein Wissen deshalb Stück für Stück aus Büchern, eigenen Erfahrungen und Seminaren zusammensetzen, an denen ich teilnehmen konnte.

Von Stressabbau zu spiritueller Praxis

Mein spiritueller Weg begann nicht nur mit Religion. Eine wichtige Rolle spielten ganz praktische Wege, Stress und innere Spannung abzubauen: progressive Muskelentspannung, energetische Übungen, Praktiken von Reisen im Astralkörper und vieles mehr. Mit der Zeit lernte ich Reiki, Qigong, Tai Chi, ThetaHealing, die Blume des Lebens, Kundalini-Praktiken, Yoga, Schamanismus, Tensegrity und weitere Richtungen kennen.

Nach und nach erkannte ich, dass sehr unterschiedliche Systeme oft über ähnliche menschliche Erfahrungen sprechen, dafür aber andere Wörter, Bilder und Modelle verwenden. Ich begann, Parallelen zu sehen, Übungen an mir selbst zu prüfen und das miteinander zu verbinden, was mir tatsächlich half, bewusster zu fühlen, mich besser zu verstehen und klarer zu handeln. Daraus entwickelte sich Schritt für Schritt ein zusammenhängender Ansatz, den ich EnergoInformatics nannte. Für mich setzt dieser Weg keine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion, Schule oder Methode voraus.

Viele innere Zustände kenne ich aus eigener Erfahrung

Im Laufe meines Lebens habe ich sehr unterschiedliche Bewusstseinszustände kennengelernt – von fast vollständiger Kraftlosigkeit, Apathie und depressiven Phasen bis zu tiefer Annahme, innerer Stille und Momenten von Glückseligkeit. Besonders die letzten Zustände sind mir wichtig. Intensiver begegnet bin ich ihnen während und nach Seminaren und Retreats sowie in Erfahrungen, die ich selbst als Erwachen erlebt habe. Dieser Kontrast prägt heute auch meine Begleitung: Ich möchte einem Menschen nicht erklären, was er fühlen soll, sondern ihm helfen, selbst wahrzunehmen, was in ihm geschieht, eigene Erfahrungen zu machen und herauszufinden, was sich in seinem Leben wirklich bewährt.

Ich habe mein Leben mehr als einmal neu begonnen. Deshalb möchte ich niemandem sagen, wie er leben soll, sondern Werkzeuge weitergeben, mit denen ein Mensch sich selbst besser wahrnehmen und seinen nächsten Schritt bewusster wählen kann.
Ein Jahr dazwischen

Wenn innere Veränderung sichtbar wird

Manche Veränderungen bemerkt man im Alltag kaum. Erst im Rückblick wird sichtbar, wie viel sich tatsächlich bewegt hat.

Zwei Aufnahmen von Oleg Fallmann im Abstand von fast genau einem Jahr
Zwei zufällig bei Prüfungen entstandene Aufnahmen – fast genau ein Jahr liegt dazwischen.

Innere Arbeit bleibt nicht nur im Kopf

Diese beiden Fotos waren nie als Vorher-Nachher-Aufnahme geplant. Sie entstanden zufällig bei zwei Prüfungen, fast genau ein Jahr auseinander. Gerade deshalb sind sie für mich interessant.

In dieser Zeit habe ich intensiv an meiner Gefühlswelt gearbeitet: Gefühle bewusster wahrgenommen, innere Spannungen nicht mehr einfach weggedrückt und immer wieder versucht, ehrlicher mit dem umzugehen, was in mir geschieht.

Wenn ich die Bilder heute nebeneinander sehe, fällt mir auf, wie stark sich mein Gesichtsausdruck, meine Haltung und meine gesamte Ausstrahlung verändert haben. Für mich ist das eine persönliche Erinnerung daran, dass innere Arbeit nicht abstrakt bleiben muss. Sie kann sich auch darin zeigen, wie ein Mensch im Körper steht, wie offen oder angespannt er wirkt und wie er sich selbst trägt.

Zwei Fotos können natürlich nicht beweisen, wodurch eine Veränderung entstanden ist. Sie dokumentieren aber sehr anschaulich eine Entwicklung, die ich selbst in dieser Zeit erlebt habe.

Eine persönliche Sicht von außen

Wie andere mich erleben

Man selbst kann viel über seinen Weg, seine Arbeit und seine Werte erzählen. Manchmal ist jedoch die Sicht eines Menschen, der einen über längere Zeit persönlich erlebt hat, noch aussagekräftiger.

Alina Stepko – Retreat-Organisatorin und Teilnehmerin
Alina StepkoRetreat-Organisatorin und Teilnehmerin

„Verantwortungsvoll, ehrlich und mit einem sehr feinen Gespür für Menschen“

Oleg und ich kennen uns persönlich seit mehreren Jahren. Kennengelernt haben wir uns zunächst online in einer internationalen Gemeinschaft für Persönlichkeitsentwicklung und spirituelle Entwicklung. Wir arbeiteten gemeinsam in einer kleinen Gruppe und stellten irgendwann überrascht fest, dass wir beide in Deutschland und sogar in benachbarten Bundesländern leben.

Schon während unserer Online-Zusammenarbeit konnte ich viele Seiten von Oleg kennenlernen. Durch unsere späteren persönlichen Begegnungen bei verschiedenen Retreats – sowohl als Teilnehmer als auch in organisatorischer Verantwortung – bekam ich einen noch tieferen Eindruck von ihm und seiner Arbeit.

Zu den Eigenschaften, die ich an Menschen besonders schätze, gehören Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Herzlichkeit. Oleg vereint für mich all diese Eigenschaften. Besonders schätze ich seine Fähigkeit, auch unbequeme Wahrheiten offen auszusprechen und dabei gleichzeitig respektvoll und behutsam mit seinem Gegenüber umzugehen.

Seine energetische Arbeit wurde für mich während eines Schweige-Retreats in Tschechien im Januar 2026 besonders sichtbar. Unter den etwa zehn Teilnehmern fiel mir auf, mit welcher Ruhe und Selbstverständlichkeit Oleg die Übungen praktizierte. Es war spürbar, dass dahinter nicht nur theoretisches Wissen, sondern viel eigene Erfahrung und langjährige Praxis standen. Danach begann ich mich intensiver für seine energetischen Methoden und die von ihm selbst entwickelten Techniken zu interessieren.

Im Juni 2026 bat ich Oleg, mich bei der Durchführung eines Dunkelretreats im Gottesgarten in Bayern zu unterstützen. Er erklärte sich bereit, sowohl mich als Organisatorin als auch die Teilnehmer praktisch, mental und auf der Ebene seiner energetischen Arbeit zu begleiten.

Mehrere Teilnehmer berichteten mir anschließend, dass gerade seine persönliche und sehr gezielte Unterstützung für sie besonders hilfreich gewesen sei.

Auch ich selbst habe seine Unterstützung bereits als Teilnehmerin eines Retreats erlebt. Während einer für mich körperlich und emotional anspruchsvollen Erfahrung in Tschechien war seine Begleitung sehr feinfühlig und präsent. Beim späteren Retreat im Gottesgarten unterstützte er mich wiederum in meiner Rolle als Organisatorin – ruhig, aufmerksam und verlässlich.

Für all die Unterstützung, die Gespräche, seine Rückmeldungen und seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, bin ich ihm sehr dankbar.

— Alina StepkoRetreat-Organisatorin und Teilnehmerin
Mein Ansatz

Fühlen und Verstehen gehören zusammen

Mir sind zwei Seiten der Wahrnehmung wichtig. Die eine möchte verstehen, Zusammenhänge erkennen und eine klare Struktur haben. Die andere nimmt über Gefühle, Körperempfindungen und eigene Erfahrung wahr.

In EnergoInformatics versuche ich, beides miteinander zu verbinden. Modelle und Erklärungen sind für mich keine Wahrheit, die man glauben muss, sondern eine Landkarte zur Orientierung. Sie kann eine Richtung zeigen, ersetzt aber nicht das, was ein Mensch selbst wahrnimmt, fühlt und überprüft.

Deshalb braucht es nur so viel Theorie, wie dabei hilft, die eigene Erfahrung besser einzuordnen. Erst ausprobieren und wahrnehmen, dann die Empfindungen mit einem verständlichen Modell vergleichen und selbst entscheiden, was davon im eigenen Leben wirklich hilfreich ist.

Meine Haltung

Vier Prinzipien meiner Arbeit

Eigene Erfahrung vor Glauben

Überprüfe alles an deiner eigenen Erfahrung. Deine Empfindungen sind wichtiger als jede Theorie.

Klarheit vor Mystifizierung

Ich erkläre so einfach wie möglich und benenne Grenzen offen.

Kleine Schritte vor Leistungsdruck

Beeile dich nicht. Feine Veränderungen beginnen fast unmerklich und werden mit der Praxis immer deutlicher.

Verantwortung vor Versprechen

Ich verspreche kein sofortiges Wunder. Es ist eine Einladung zum Erforschen.

So begleite ich

Nicht einfach glauben. Selbst fühlen.

Ich kann den Sinn einer Übung erklären, den Ablauf zeigen und sagen, wofür sie gedacht ist. Aber das Wichtigste geschieht nicht in der Erklärung, sondern in deiner eigenen Erfahrung.

Du probierst aus, hörst in dich hinein und nimmst deine Empfindungen und Gefühle wahr. Ich begleite diesen Prozess, beantworte Fragen und helfe dir dort weiter, wo etwas unklar bleibt.

Mir ist wichtig, dass du nach dem Seminar nicht nur Wissen mitnimmst, sondern eigene Erfahrung, die du in deinem Alltag anwenden kannst.

Möchtest du meine Arbeitsweise selbst kennenlernen?

Der EnergoInfoClub ist ein niedrigschwelliger Einstieg: Jeder Clubtermin behandelt einen Workshop, dessen Preis direkt beim Termin steht. Alle veröffentlichten Workshops und Seminare findest du in der Terminübersicht.